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Nach einer Beschädigung der Herzmuskelzellen präsentieren diese dem Immunsystem bestimmte Strukturen (rot). Es entstehen Autoantikörper (gelb) im Blut, die gezielt den Herzmuskel angreifen. Diese Attacken sind womöglich die Ursache für die immunbedingte Herzschwäche. 09.03.2010

Wenn eine fehlgeleitete Immunattacke das Herz schwächt

Wenn sich das Immunsystem gegen den Herzmuskel wendet, dann kann das zu Herzschwäche führen. Würzburger Forscher sind inzwischen neuen Therapie- und Diagnostikansätzen auf der Spur, die jetzt in eine neue Studie gemündet sind.

Forscher haben das genetische Material von sämtlichen Mikroben des Dickdarms entziffert. Diese Methode erlaubt erstmals einen Zensus unserer Darmbewohner. 05.03.2010

Gen-Katalog zeichnet Bild unserer Darmbewohner

Ein internationales Team mit Forschern aus Heidelberg hat dank neuester Sequenziermethoden das Bakterien-Leben im Dickdarm erkundet.  Der Genkatalog verrät, welche Mikroben für eine gesunde Verdauung unverzichtbar sind.

Eine Lösung mit aufbereiteten Stammzellen aus dem Knochenmark. Diese Zellen werden Patienten nach einem Herzinfarkt in den betroffenen Herzmuskelbereich gespritzt. Dort sollen sie die Regeneration ankurbeln. 04.03.2010

Nach Herzinfarkt: Stammzelltherapie zeigt Wirkung

Infarktgeschädigte Herzen können sich durch das Spritzen von körpereigenen Stammzellen wieder erholen. Das belegt nun eine umfassende Patientenstudie, die Frankfurter Forscher vorgelegt haben.

Der Enzymkomplex des Bakteriums "Thermoplasma Acidophilum" ist für das Recycling zuständig. Wie hier im Programm Ballview zu sehen, besteht er aus 55.0000 Atomen. 03.03.2010

Eiweiße in drei Dimensionen sehen und drehen

Moleküle in der Zelle sind besser zu verstehen, wenn sie dreidimensional betrachtet werden können. Bioinformatiker aus Saarbrücken und Tübingen haben ein Programm dazu nun entscheidend weiterentwickelt.

Die Proben für das jetzt gestartete Genomprojekt stammen vom Texelschaf, dessen züchterischer Ursprung auf der niederländischen Nordseeinsel Texel liegt. 26.02.2010

Schaf auf dem Sequenziertisch der Forscher

Nach der Entschlüsselung des Rindercodes machen sich Forscher des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie in Dummerstorf zusammen mit internationalen Kollegen nun an ein weiteres wichtiges Nutztier - das Schaf. Bis Ende 2012 soll das Erbgut vorliegen.

Kleine chemische Anhängsel an der Erbsubstanz DNA, sogenannte Methylgruppen, bestimmen darüber, ob Gene überhaupt abgelesen werden können. Forscher wollen diese epigenetischen Markierungen nun in allen Zelltypen des Menschen vermessen. 23.02.2010

Weltweites 1000-Epigenome-Konsortium formiert sich

Es soll ein weiterer Meilenstein zum Verständnis des Lebens werden: Wissenschaftler wollen das epigenetische Programm von jedem der 200 Zelltypen des Menschen entschlüsseln. Auch deutsche Wissenschaftler bringen sich für das gerade entstehende International Human Epigenome Consortium (IHEC) in Stellung.

Im Gehirn von Mäusen, die kein Nedd4-1 herstellen können, sind die Fortsätze von Nervenzellen kürzer und viel einfacher aufgebaut (Beispiel oben) als im Gehirn normaler Mäuse (Beispiel unten). 19.02.2010

Wie das Nervengeflecht vor dem Einsturz bewahrt wird

Im Laufe eines Menschenlebens verknüpfen sich Nervenzellen milliardenfach. Göttinger Max-Planck-Forscher haben nun entdeckt, dass ein wohlbekanntes Enzym hier eine unerwartet und entscheidende Rolle spielt.

Die goldene Totenmaske des Tutanchamun im Ägyptischen Museum in Kairo gibt keine Hinweise darauf, dass der Pharao wohl schwer an Malaria erkrankt war. 18.02.2010

Erbgut von Tutanchamun gibt Geheimnis preis

Eine Untersuchung des Erbguts von Tutanchamun und weiterer Mumien hat Neues über Abstammung und Ende des berühmtesten ägyptischen Pharaos erbracht. Beteiligt an der Analyse war auch ein Forscher aus Tübingen. 

Eiweißfabriken mit neuem Design: Britische Forscher haben den genetischen Code umgeschrieben und Ribosomen so umprogrammiert, dass sie Proteine mit völlig neuen Eigenschaften herstellen können. 17.02.2010

Synthetische Biologie: Designer-Eiweißfabrik funktioniert

Wichtiger Fortschritt in der Synthetischen Biologie: Britische Forscher haben den genetischen Code umgeschrieben und Zellfabriken erschaffen, die daraus neuartige Eiweiße herstellen können.

Mit dem nachgezüchtetem Knorpelgewebe lassen sich große Gelenknorpel-Defekte heilen. 16.02.2010

Regenerative Medizin: Knorpel zum Nachwachsen angeregt

Abgenutzten Knorpel durch neu gezüchtetes Gewebe ersetzen - diesem Ziel sind  Forscher der Universität Freiburg jetzt ein gutes Stück näher gekommen. Mit einem Trick bringen sie den Körper dazu, selbst neuen Knorpel zu produzieren.

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Deutschlandreise

Zwei Forscher im Gespräch

Da werden Genome entschlüsselt, an Biosensoren oder Tiefseebakterien geforscht oder Anti-Allergie-Tomaten entwickelt  - diese Vielfalt der biotechnologische Forschung wird im Film "Zukunft der Biotechnologie - Eine Deutschlandreise" allgemeinverständlich dargestellt. Die DVD kann im Bestellservice von biotechnologie.de kostenlos angefordert werden.

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Forscherprofile

Sie wollen wissen, wie ein Wissenschaftler tickt und was ihn antreibt? Dann schauen Sie in unserer Rubrik Forschung/ Forscherprofile vorbei. Hier werden regelmäßig neue Persönlichkeiten aus der biotechnologischen Forschung porträtiert.

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Plenum im Deutschen Bundestag

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Reagenzgläser

Sie wollen wissen, was sich hinter dem Begriff Biotechnologie eigentlich verbirgt? In unserer Rubrik Basiswissen klären wir Sie auf.

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