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Das Kleine Blasenmützenmoos kommt natürlich in Nordamerika und Eurasien vor.

Lungenarznei aus dem Moos-Bioreaktor

Forscher der Universität Gießen und die Freiburger Firma Greenovation entwickeln eine Therapie gegen Lungenversagen. Die dafür notwendigen Protein-Medikamente werden mit Hilfe eines Mooses hergestellt.

Mit einem Set an Biomarkern können Forscher schon bei jungen Roggenpflanzen erkennen, ob die gekreuzten Pflanzen die gewünschten Gene und damit Eigenschaften übernommen haben.

Evolution für den Roggen

Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts entwickeln im Projekt RYE-SELECT neue Züchtungsmethoden für den Roggen, um gezielter zu Sorten mit überlegenen Eigenschaften zu kommen.

So sieht ein Biofilms des Bakteriums Pseudomonas aeruginosa von der Seite aus gesehen aus. Im Labor wurde der Biofilm mit einem grünen Fluoreszenzfarbstoff sichtbar gemacht.

Mit molekularen Störsendern gegen Biofilme

Biofilme sind soziale Netzwerke, in denen Mikroben miteinander kommunizieren. Im Verbundprojekt ChemBiofilm suchen Forscher nach Substanzen, mit denen sich diese Kommunikation stoppen lässt - damit lästige Biofilme gar nicht erst entstehen.

Der Nacktmull lebt lange und gesund. Forscher vermuten die Gründe eher in den Genen als in der Ernährung.

Der Nacktmull als rüstiger Rentner

Ein langes Leben und bis ins hohe Alter gesund bleiben? Nacktmulle schaffen das. Ein Forschungsprojekt der Leibniz-Institute für Altersforschung und für Wildtierforschung will hinter das Geheimnis der ungewöhnlichen Nagetiere kommen.

Ablauf einer Schnellanalyse zum Nachweis von biologischen Agenzien in komplexer Matrix (1): Probenaufnahme in Flüssigkeit (links), Filtration und Vorreaktion mittels Filtersampler (rechts).

Anthrax und Antikörper: Neue Testsysteme

In der Nähe von Erfurt befindet sich das Forschungszentrum Medizintechnik und Biotechnologie FZMB. In einer Vielzahl auch vom BMBF unterstützten Forschungsprojekten werden hier unter anderem mobile Diagnostiksysteme entwickelt.

Der wissenschaftliche Hochleistungsrechner CHEOPS des Regionalen Rechenzentrums der Universität Köln.

Mehr Rechenpower für den Sequenzierexpress

Eine deutsche Forschergruppe will DNA-Sequenzierungen der nächsten Generation und moderne Hochleistungsrechner miteinander kombinieren. Das vom Forschungsministerium geförderte Projekt soll die Analyse von DNA-Sequenzdaten dramatisch beschleunigen und qualitativ verbessern.

Ein Hybridchip mit derzeit 16 Transistoren.

Hybridchip testet Krebsmedikament

Mit Hilfe eines Zell-Chip-Hybridsystems testet eine Forschungsgruppe um Sven Ingebrandt, welche Auswirkungen Krebsmedikamente auf die einzelnen Zellen haben.

Gerade einmal halb so groß wie ein kleiner Finger sind die Mikrochips, die zur Tumorüberwachung eingesetzt werden sollen.

Tumorüberwachung per Mikrochip

Krebs braucht Sauerstoff, um sich auszubreiten. Ein Sensorchip, den Wissenschaftler an der TU München gerade entwickeln, soll die Sauerstoffkonzentration in der Nähe von Tumoren überwachen und Ärzte warnen, wenn ein Geschwür aktiv wird.

Prototyp: Auf so einer Plastikkarte sollen die magnetischen Nanopartikel die Pathogen-DNA in die Detektionskammern (rechts) transportieren.

Blutvergiftung schneller bekämpfen

Mit 154.000 Fällen jährlich zählt die Sepsis oder Blutvergiftung zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Hauptproblem ist die späte Diagnose. Am Fraunhofer IZI in Leipzig wird deshalb ein Verfahren entwickelt, mit dem die Keime im besten Fall innerhalb einer Stunde identifiziert werden können.

Die Produktion der Stammzellarzneien muss im Reinraum erfolgen.

Lebende Medikamente aus der Pharmaschmiede

Die Münchener Apceth GmbH hat sich auf die Entwicklung von stammzellbasierten Therapien spezialisiert, die bei der Behandlung der arteriellen Verschlusskrankheit zum Einsatz kommen.

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Im Fokus

Biotechnologie in Europa

Biotechnologie in Europa: 
Sie suchen nach News oder Studien, interessanten Forschern oder Netzwerken? Hier finden Sie eine Vielzahl an Daten und Fakten auf einen Blick.

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Förderprogramme

Euro-Scheine

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat derzeit eine Reihe von Förderinitiativen und Dienstleistungsaufträge im Forschungsfeld Biotechnologie ausgeschrieben. Hier eine Übersicht der aktuellen Antragsfristen:

Forschungspreis: "Nächste Generation biotechnologischer Verfahren"
bis zum 31. Januar 2012

ERA NET - EuroTransBio:
bis zum 1. Februar 2012

Forschungscampus
bis zum 15. Februar 2012

Alternativen zum Tierversuch:
bis zum 15. März 2012

KMU-innovativ: Biotechnologie - BioChance:

bis zum 15. April 2012 (Anträge jederzeit möglich)

Technologietransfer VIP:
bis zum 30. Juni 2012 (Anträge fortlaufend möglich)

e:Bio-innovationswettbewerb Systembiologie:
bis zum 1.November 2012

 

Förderberatung

Förderberatung des Bundes

Die Förderberatung "Forschung und Innovation" des Bundes ist die Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes.

www.foerderinfo.bund.de

 

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