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Natürliche isolierte Gene dürfen laut höchstem US-Gericht nun nicht mehr patentiert werden. Synthetisch hergestellte DNA-Abschnitte und Verfahren, die auf diesen Sequenzen beruhen, hingegen schon. 18.06.2013 | Wissenschaft

Kompromiss-Urteil im Patentstreit um Gene

Das höchste US-Gericht hat die Patentierung von natürlichen Genen für unzulässig erklärt. Synthetische DNA hingegen darf weiterhin patentiert werden.

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Besiegelten den Schub für die Bioökonomie-Forschung (v. l.): Ernst Schmachtenberg (RWTH Aachen), Jürgen Fohrmann (Uni Bonn), Thomas Rachel (BMBF-Staatssekretär), Achim Bachem (FZ Jülich), Svenja Schulz (Ministerin NRW), Bärbel Brumme-Bothe (BMBF), Lutz Schmitt (Uni Düsseldorf). 28.05.2013 | Förderung

NRW: 58 Millionen Euro für Bioökonomie-Zentrum

Das Bioeconomy Science Center (BioSC), ein Verbund aus vier NRW-Forschungseinrichtungen, erhält eine Millionenförderung von Bund und Land.

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Prämierung bei den Deutschen Biotechnologietagen: Georg Schütte, Staatsektretär im BMBF (links) und Axel Höhling von der Animox GmbH (rechts), Koordinator der neu geförderten Allianz "Technofunktionelle Proteine" 16.05.2013 | Wirtschaft

Besucherrekord bei den Biotechnologietagen

Mit mehr als 700 Teilnehmern konnten die Deutschen Biotechnologietage in Stuttgart einen Besucherrekord vermelden. Die Veranstaltung hat sich als Familientreff der deutschen Biotech-Szene etabliert.

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Eine Bruttowertschöpfung von 260 Milliarden Euro haben Experten für die Gesundheitswirtschaft berechnet. Die Branche zeige sich krisenfest und wachstumsstark, insbesondere im Export. 08.05.2013 | Wirtschaft

Gesundheitswirtschaft: BDI präsentiert starke Zahlen

Wie stark die Gesundheitswirtschaft in Deutschland aufgestellt ist, verdeutlichen neue Studien, die der Bundesverband der Deutschen Industrie in Berlin vorgestellt hat.

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Nachhaltiges biobasiertes Wirtschaften wird zu einem entscheidenden Faktor im internationalen Wettbewerb. Der Bioökomierat dringt darauf, die Chancen konsequenter zu nutzen. 03.05.2013 | Politik

Bioökonomierat: Mutiger auf biobasierte Wirtschaft setzen

Bereits heute spielen nachwachsende Rohstoffe eine große wirtschaftliche Rolle. Während andere Länder sich konsequent in Richtung biobasierter Wirtschaft ausrichten, stellt der Bioökonomierat Deutschland dabei ein gemischtes Zeugnis aus.

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Foerderbeispiele

Laborroboter-Plattformen können innerhalb von Stunden tausende Stoffe überprüfen. Der Verbund "Autobio" will weitere Schritte der komplizierten Bioprozess-Entwicklung vom Automaten erledigen lassen. Biotechnische Prozesse automatisieren

Fünf bis acht Jahre dauert es bisher, Bioverfahrensprozesse zu entwickeln. Unternehmen und akademische Forscher wollen im Verbundprojekt "AutoBio" Teilschritte in der Entwicklung stärker automatisieren - und damit Zeit und Kosten sparen.

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Die Zukunft der Tenside? Ein Forscherverbund interessiert sich für nachhaltige Herstellungsverfahren im Rahmen des Projekts "Polymere Tenside". Palmkernöle und Kokosfett könnten die Lieferanten für die umweltschonenden Inhaltsstoffe sein. Waschkraft aus Palmkernöl

Ein Forscherverbund im Biotechnologie-Cluster CLIB2021 versucht, mit Hilfe von Mikroben und Enzymen aus pflanzlichen Fetten und Ölen sogenannte Tenside zu gewinnen. Diese waschaktiven Inhaltsstoffe sind in der Kosmetikindustrie gefragt.

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Das Projekt Aelmon möchte das pflanzliche P450-Enzym industriell nutzbar machen. Pflanzen-Enzyme für die industrielle Produktion

Eine besondere Klasse pflanzlicher Enzyme für den großindustriellen Einsatz verfügbar machen - dieses Ziel verfolgt ein Verbund aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus grüner und weißer Biotechnologie.

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Rasterelektronenmikroskopische (REM) Aufnahme von C. glutamicum, die in Fehlfarben dargestellt ist. Fitnessprogramm für eine altgediente Mikrobe

Corynebacterium glutamicum wird seit vielen Jahren in der industriellen Biotechnologie genutzt. Die Wissenschaftler des FlexFit-Projekts wollen mit Hilfe molekularer Tricks noch mehr aus dem Bakterium herausholen.

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Fermenter zur  Vermehrung der Hefen und Herstellung der Zimtsäure. Mit Zimtsäure gegen Bazillen

Die schlewsig-holsteinische Firma "E-nema Gesellschaft für Biotechnologie und biologischen Pflanzenschutz" hat einen Weg gefunden, das natürliche Konservierungsmittel Zimtsäure biotechnisch herzustellen. Die wichtige Substanz wird vor allem in der Kosmetikindustrie eingesetzt.

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Der neue Drogenschnelltest könnte vor allem der Poizei die Arbeit erleichtern. Antikörperschnelltest verrät Drogenkonsum

Eine kleine Speichelprobe genügt. Ein mit Hilfe des Bundesforschungsministeriums entwickelter Schnelltest bestimmt innerhalb weniger Minuten nicht nur, ob und welche Drogen konsumiert wurden, sondern ermittelt auch, welche Menge der verbotenen Substanzen noch im Körper vorhanden ist.

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Mit insgesamt 500 Fermentern und Pilotanlagen ist die Universität Hohenheim eine der führenden Forschungsstandorte, wenn es um die Biogaserzeugung geht. Reinstes Biogas unter Tiefseebedingungen

Biogas in Erdgas-Qualität: An der Universität Hohenheim simulieren die Forscher die Bedingungen in der Tiefsee, um Biogas reiner und erheblich günstiger zu produzieren.

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Die Bioraffinierien der Zukunft sollen Energie und Chemikalien liefern. Deutschlands derzeit größte Bioethanol-Anlage steht derzeit in Zeitz und wird von Südzucker betrieben. b Enzyme für die grüne Fabrik der Zukunft

Um aus nachwachsenden Rohstoffen einmal alle möglichen Grundchemikalien herzustellen, braucht es Bioraffinerien mit viel Biotech-Know-how. Wie die grünen Fabriken der Zukunft funktionieren könnten, erforscht das Verbundprojekt Bioraffinierei2021.

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Mit Lupinenprotein wird der tierische Fettanteil in der Wurst auf 5 Prozent reduziert. Die wursttypische Textur und der Geschmack bleiben hingegen erhalten. Leberwurst vom Feld

Wurst aus dem Eiweiß der Süßlupinen - nach "Lupinesse", dem Speiseeis aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen, wollen Fraunhofer-Forscher nun auch Leberwurst und Lyoner ohne tierischen Fettanteil in die Frischetheken der Supermärkte bringen.

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Wissenschaftler aus Münster versuchen den Löwenzahn als Gummilieferant fit für die Industrie zu machen. Latex aus Löwenzahn

Autoreifen und Kondome aus dem Saft der Pusteblume. Im Löwenzahn steckt so viel Kautschuk, dass er ins Visier der Wissenschaft und Industrie geraten ist. Forscher aus Münster wollen ihn nun für die Gummiproduktion optimieren.

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Bereits 30 Minuten nachdem das Kunststoffbauteil mit Ionen ausgestattet wurde, hat sich der Mikroriss deutlich verkleinert. Kunststoffe reparieren sich selbst

Bei vielen Kunststoffen können schon kleine Risse erheblichen Schaden anrichten. Angelehnt an Vorbilder aus der Natur haben deutsche Forchern nun selbstheilende Materialien entwickelt.

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Zellfrei produzierte und fluoreszenzmarkierte Membranproteine: Weil sie bei Krankheiten oft eine wichtige Rolle spielen, gelten diese Moleküle als interessantes Angriffsziel für Medikamente. Zellfreie Manufaktur für Biomoleküle

Bisher nutzen Biotechnologen Zellen oder Mikroorganismen, wenn sie proteinbasierte Medikamente wie Antikörper herstellen wollen. Mit dem Forschungsprojekt "Biomoleküle vom Band" wollen Fraunhofer-Forscher nun die zellfreie Biotechnologie als neue Technologie etablieren.

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In einem natürlichen Bioprozess wandeln Bakterien Limonen in Perillasäure um. Kosmetik aus Orangenschalen

Orangen lassen sich nicht nur zu Saft verarbeiten. Ihre Schalen liefern den Ausgangsstoff, um ein natürliches Konservierungsmittel für Kosmetika herzustellen. Ein solches Verfahren wollen Forscher nun in die industrielle Anwendung bringen.

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Pleurotus sapidus, eine Seitlingsart, kultiviert auf Rapsstroh. Der Pilz ist möglicherweise ein Schlüssel zur Gewinnung von Biosprit. Mit Pilzen zum Biosprit

Biokraftstoffe der zweiten Generation setzen auf Cellulose zur Gewinnung von Bioethanol. Die Umwandlung geschieht durch spezielle Enzyme, die unter anderem in auf Holz lebenden Pilzen zu finden sind. Eine deutsch-russische Forschungskooperation nimmt dafür mehr als 250 Sorten unter die Lupe.

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In sogenannten Ionischen Flüssigkeiten wird aus dem Feststoff Zellulose eine zähflüssige Substanz. Die könnte in der Industrie ganz neue Anwendungsgebiete erschließen. Nachwachsende Rohstoffe: Kosmetika aus Zellulose

Zellulose ist ein wichtiger nachwachsender Rohstoff für die Industrie. Jenaer Forscher wollen den sonst festen Stoff Zellulose verflüssigen. Damit ließen sich dann neuartige Kosmetika oder Biosensoren herstellen.

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Pipettier-Automaten und Computer-Simulation (kleines Bild) unterstützen die Charakterisierung von Wirkstoffen. Die europäische Wirkstoffforschung vernetzen

Das Wissen über die biologische Wirkung chemischer Substanzen ist in Europa breit gestreut. Viele Screening-Labore, die entsprechende Versuche durchführen, arbeiten isoliert voneinander. Berliner Forscher wollen das ändern.

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Zitrusfrüchte strotzen geradezu vor sekundären Pflanzenstoffen, doch die Gesundmacher sind aufwendig zu gewinnen. Das Biotech-Unternehmen Symrise will sie mit Hilfe von Enzymen herstellen. Mit Enzymen pflanzliche Gesundmacher herstellen

Sekundäre Pflanzenstoffe gelten als Gesundmacher und werden daher für die Lebensmittelbranche immer interessanter. Der Hamburger Duft- und Aromenhersteller Symrise will die Stoffe mit Hilfe von geeigneten Enzymen gewinnen.

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Viele Tiere in der Natur nutzen natürliche Klebstoffe. Nur so gelingt es zum Beispiel den Muscheln, sich zu Zehntausenden in Muschelbänken zusammenzulagern. Das Geheimnis der Klebstoffe aus der Natur lüften

Klebstoffe nach dem Vorbild der Natur sollen neue Materialeigenschaften auf technischen Oberflächen ermöglichen. Forscher sind nun dem Geheimnis der natürlichen Klebstoffe auf der Spur.

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Sonnige Aussichten: Rund 2000 Tonnen Bioethanol soll die Demonstrationsanlage der Süd-Chemie aus landwirtschaftlichen Reststoffen wie Stroh herstellen. Biosprit aus Stroh: Süd-Chemie baut Pionieranlage

Die zweite Generation von Biokraftstoffen nutzt nicht mehr kostbares Pflanzenöl, sondern begnügt sich mit Cellulose. Für 28 Millionen Euro baut Süd-Chemie nun Deutschlands größte Biosprit-Anlage. Sie wird mit Stroh gefüttert.

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Curcumin könnte den Ausbruch von Alzheimer hinauszögern und das Wachstum von Tumoren hemmen. Das untersucht ein Förderverbund aus Universitäten und Unternehmen. Gesunde Eigenschaften von Curcumin im Visier

Curcumin gibt indischem Curry die gelbe Farbe. Es könnte aber auch gegen Krebs oder Alzheimer wirken. Ein Verbund aus Unternehmen und Universitäten untersucht, wie Curcumin funktionale Lebensmittel der Zukunft ermöglichen könnte.     

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