Landwirtschaft

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Nachricht

Sowohl Befürworter als auch Gegner von Biopatenten argumentieren mit dem Erhalt der biologischen Vielfalt. Beiden Parteien steht mit den Berichten des Biopatent-Monitorings nun eine neue Informationsquelle zur Verfügung. 10.05.2013 | Politik

Beobachtungsstelle für Biopatente: Erste Bilanz

Seit 2012 gibt es in Deutschland ein staatliches Monitoring für Biopatente. Das Bundeslandwirtschaftsministerium stellte nun eine erste Zwischenbilanz vor.

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Nachhaltiges biobasiertes Wirtschaften wird zu einem entscheidenden Faktor im internationalen Wettbewerb. Der Bioökomierat dringt darauf, die Chancen konsequenter zu nutzen. 03.05.2013 | Politik

Bioökonomierat: Mutiger auf biobasierte Wirtschaft setzen

Bereits heute spielen nachwachsende Rohstoffe eine große wirtschaftliche Rolle. Während andere Länder sich konsequent in Richtung biobasierter Wirtschaft ausrichten, stellt der Bioökonomierat Deutschland dabei ein gemischtes Zeugnis aus.

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Arbeiterin mit prallgefüllter Pollenhose. Damit schleppt sie den Pollen zum Stock, der dort zum Futtersaft für die Larven weiterverarbeitet wird. 09.04.2013 | Wissenschaft

Gentechnik-Mais: Pollen schadet Bienen nicht

Gentechnisch veränderter Maispollen hat keinen schädlichen Einfluss auf Honigbienen. Das haben Feldversuche von Würzburger Insektenforschern ergeben.

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Die Anbauflächen von gv-Pflanzen wachsen weltweit. Mittlerweile wachsen auf 12 Prozent der globalen Ackerfläche genveränderte Pflanzen. 21.02.2013 | Wirtschaft

Weltweit erneut mehr Gentechnik-Pflanzen angebaut

Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist 2012 laut ISAAA-Report weltweit erneut angestiegen. Spitzenreiter in Europa ist Spanien.

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Die Sorghum-Hirse ist vor allem in Afrika ein unverzichtbares Nahrungsmittel. Eine Variante des Hirse-Enzyms Pullulanase macht das Getreide besser verdaulich. 13.02.2013 | Wissenschaft

Genvariante macht Hirse besser verdaulich

Pflanzenforscher haben bei der Hirse eine Variante eines Stoffwechsel-Enzyms entdeckt, die das Getreide besser verdaulich und verwertbar macht.

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Förderbeispiele

Dunkle Augenringe sind für das Fleckvieh in südlichen Ländern von Vorteil. Sie bieten Schutz vor UV-Strahlen und Augenkrebs. Münchner Forscher haben das Vererbungsmuster der Augenflecken entschlüsselt. Rinderzucht: Die Sonnenbrille für Kühe

Das Fleckvieh-Rind hat eigentlich einen rein weißen Kopf. Tiere mit braunem Fell um die Augen sind jedoch besser vor UV-Strahlen und Krebs geschützt. Genetiker im Forschungscluster Synbreed haben das Vererbungsmuster der dunklen Augenringe entschlüsselt.

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Sonnenblumenfelder wie dieses sind in Deutschland selten geworden. Das Comeback der Sonnenblume

Um die Sonnenblume effizienter als Ölpflanze nutzbar zu machen, erforschen Wissenschaftler der Universität Hohenheim neue züchterische Möglichkeiten, wie sich die prächtigen Gewächse besser vor Krankheiten schützen lassen. 

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Gemeinsam stark: durch Resistenzgene einer verwandten Wildgerste soll unsere zweitwichtigste Getreidepflanze widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger werden. Gerstenzüchtung: Resistenzgene aus der Verwandtschaft

Um Gerste noch robuster zu machen und somit ihre nachhaltige Züchtung sicherzustellen, suchen Pflanzenforscher im Rahmen des Projektes TRANS-BULB bei einer wilden Verwandten nach Resistenzgenen.

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Mit einem Set an Biomarkern können Forscher schon bei jungen Roggenpflanzen erkennen, ob die gekreuzten Pflanzen die gewünschten Gene und damit Eigenschaften übernommen haben. Evolution für den Roggen

Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts entwickeln im Projekt RYE-SELECT neue Züchtungsmethoden für den Roggen, um gezielter zu Sorten mit überlegenen Eigenschaften zu kommen.

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Mit Lupinenprotein wird der tierische Fettanteil in der Wurst auf 5 Prozent reduziert. Die wursttypische Textur und der Geschmack bleiben hingegen erhalten. Leberwurst vom Feld

Wurst aus dem Eiweiß der Süßlupinen - nach "Lupinesse", dem Speiseeis aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen, wollen Fraunhofer-Forscher nun auch Leberwurst und Lyoner ohne tierischen Fettanteil in die Frischetheken der Supermärkte bringen.

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Wissenschaftler aus Münster versuchen den Löwenzahn als Gummilieferant fit für die Industrie zu machen. Latex aus Löwenzahn

Autoreifen und Kondome aus dem Saft der Pusteblume. Im Löwenzahn steckt so viel Kautschuk, dass er ins Visier der Wissenschaft und Industrie geraten ist. Forscher aus Münster wollen ihn nun für die Gummiproduktion optimieren.

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Aroniabeeren sind besonders reich an Procyanidinen, denen eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Aroniabeeren: Zutat mit Mehrwert

Die gesundheitsfördernden Wirkungen von Pflanzenstoffen sind lange bekannt. So sind in Aroniabeeren zum Beispiel viele Flavonoide enthalten. Ein deutscher Forscherverbund will diese Inhaltsstoffe  daher zum Bestandteil funktioneller Lebensmittel machen.

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Wie Milch sieht die Fettemulsion der Ernährungsforscher aus, die sie in einem Omega-3-Fettsäure-Vollkornbrot verbacken haben. Stabilere Fette für gesünderes Brot

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind gesundheitsförderlich. Doch die Gesundmacher sind chemisch recht instabil. Ein Forschungsverbund möchte das ändern, damit die Fettsäuren künftig als Zusatzstoffe in Lebensmitteln verarbeitet werden können.

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Pleurotus sapidus, eine Seitlingsart, kultiviert auf Rapsstroh. Der Pilz ist möglicherweise ein Schlüssel zur Gewinnung von Biosprit. Mit Pilzen zum Biosprit

Biokraftstoffe der zweiten Generation setzen auf Cellulose zur Gewinnung von Bioethanol. Die Umwandlung geschieht durch spezielle Enzyme, die unter anderem in auf Holz lebenden Pilzen zu finden sind. Eine deutsch-russische Forschungskooperation nimmt dafür mehr als 250 Sorten unter die Lupe.

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Der Körperpanzer von Krabben und andere Zehnfußkrebse sind die wichtigste Quelle für die industrielle Produktion von Chitosan. Krabbenschalen für den Pflanzenschutz

Mit Chitosan, einem aus Krabbenschalen gewonnenem Naturprodukt, wollen Münsteraner Forscher gemeinsam mit indischen Kollegen neue Pflanzenschutzmittel herstellen, die sowohl für Industrieländer als auch für Kleinbauern in der dritten Welt nützlich sind.

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Rapsöl wird nicht nur als Energielieferant genutzt, es kann auch als Zutat für Lebensmittel verwendet werden. Mit Pflanzenhormonen zu mehr Rapsöl

Raps ist eine der wichtigsten Kulturpflanzen in Deutschland. Forscher von der Freien Universität Berlin versuchen nun, durch Eingriffe in den Hormonhaushalt den Ertrag der Pflanze zu steigern.

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In den gemäßigten Breiten wird die Zuckerrübe als Rohstofflieferant für die Zuckerproduktion genutzt. Das Zuckerrüben-Dilemma auflösen

Bei der Züchtung von Zuckerrüben gibt es ein Problem: Ertrag und Zuckergehalt gleichzeitig zu steigern erwies sich bisher als nahezu unmöglich. Pflanzenforscher aus Gatersleben versuchen nun herauszufinden, warum das so ist.

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Mehltau ist ein häufiger Gerstenschädling. Doch manchen Gerstensorten kann der Pilz nichts anhaben. Ihre genetische Ausstattung hat sie immun gemacht. Molekularer Selbstschutz für die Gerste

Pflanzenforscher analysieren das molekulare Wechselspiel, das bei einer Infektion von Gerste mit dem schädlichen Mehltaupilz abläuft. Außerdem entwickeln sie neue genetische Tricks, mit denen sich Getreidesorten vor Pilzbefall wappnen lassen.

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Gelbe Rapsfelder sind in Deutschland vielerorts zu finden. Wissenschaftler versuchen nun, den Ölgehalt im Raps gezielt zu steigern. Mehr Öl im Raps

In der Industrie ist Rapsöl inzwischen weit verbreitet, und die Nachfrage nach Sorten mit einem hohem Rapsgehalt steigt. Forscher sind nun auf der Suche nach neuen Genen, die einen Einfluss auf die Ölproduktion haben.

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Sonnige Aussichten: Rund 2000 Tonnen Bioethanol soll die Demonstrationsanlage der Süd-Chemie aus landwirtschaftlichen Reststoffen wie Stroh herstellen. Biosprit aus Stroh: Süd-Chemie baut Pionieranlage

Die zweite Generation von Biokraftstoffen nutzt nicht mehr kostbares Pflanzenöl, sondern begnügt sich mit Cellulose. Für 28 Millionen Euro baut Süd-Chemie nun Deutschlands größte Biosprit-Anlage. Sie wird mit Stroh gefüttert.

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Cyanobakterien betreiben Photosynthese. Das macht sich die Berliner Firma Cyano Biofuels zunutze. Sie hat die Mikroben so umgebaut, dass sie fortan den Biosprit Ethanol in großen Mengen herstellen können. Cyanobakterien als Treibstoff-Fabriken

Die Berliner Firma Cyano Biofuels hat Cyanobakterien darauf getrimmt, große Mengen des Biotreibstoffs Ethanol herzustellen. Bald schon sollen die Mikroben in riesigen Tanks in der texanischen Wüste den Biosprit im Industrie-Maßstab liefern.

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Forscher des Verbundprojekts FraGenomic wollen verstehen, wie sich in den reifen Früchten der Gehalt an gesundheitsfördernden Polyphenolen steigern lässt. Mehr Polyphenole für gesündere Erdbeeren

Erdbeeren enthalten viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Forscher des Verbundprojekts FraGenomic wollen verstehen, wie sich in den reifen Früchten der Gehalt an gesundheitsfördernden Polyphenolen steigern lässt.

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Diese Stängelquerschnitte stammen von Arabidopsis-Pflanzen, in denen einzelne Regulatoren der Zellwand-Synthese verändert sind. Zellwände als Zuckerquelle für Biosprit

Bioethanol als Treibstoff wird noch meist aus Früchten und Pflanzensäften gewonnen. Forscher im Verbundprojekt GABI-Cellwall würden gern andere Pflanzenteile nutzbar machen: Sie haben es auf die Zellwände abgesehen.

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Mit dem neuen dreistufigen Verfahren soll aus Gras in nur noch drei Wochen Biogas werden - mit einer Stufe dauert das bis zu 100 Tage. Die drei Schritte zum besseren Biogas

Mehr Methan, kürzeres Verfahren, flexiblere Produkte: Forscher der Universität Hohenheim planen die Biogasanlage der Zukunft.

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Erdorchideen wie diese Frauenschuh-Arten der Gattung Cypripedium sollen bald als Zierpflanzen für den Garten vertrieben werden. Dazu müssen sie aber im großen Stil vermehrt werden. Prächtige Klone aus dem Orchideen-Labor

Europäische Orchideen sollen für Gartenliebhaber endlich erschwinglich werden. Dazu müssen sie in Massen im Gewebelabor vermehrt werden. Ein Verbund aus Pflanzenbetrieben testet derzeit, ob das in vitro-Verfahren markttauglich ist.

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