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Auch im neuen Institut für molekulare Biologie (IMB) auf dem Campus der Universität Mainz fördert die Boehringer Ingelheim Stiftung bereits seit 2009 den wissenschaftlichen Betrieb mit einem Zuschuss von 100 Millionen Euro. 24.05.2013 | Förderung

50 Millionen Euro für Mainzer Biomedizin

Mit einer 50 Millionen Euro Spende unterstützt die Boehringer Ingelheim Stiftung die Neuausrichtung der Biowissenschaften an der Universität Mainz. Auch ein neuer SFB zur Tumorimmuntherapie geht nach Mainz.

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US-Forscher haben einer entkernten Eizellen den Kern einer Hautzelle eingepflanzt. Dank mehrerer Tricks entwickelte sich daraus in der Kulturschale ein "geklonter" Embryro. 17.05.2013 | Wissenschaft

Gemischte Reaktionen auf geklonte Embryonen

US-Forscher haben erstmals menschliche Embryonen aus Hautzellen geklont und pluripotente Stammzellen aus ihnen gewonnen. Das Comeback der ethisch umstrittenen Klontechnik löst gemischte Gefühle aus.

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In meterhohen Glasröhren wird durch Bestrahlung eines biotechnologisches Zwischenprodukts der Wirkstoff Artemisinin gewonnen. Der Pharmakonzern Sanofi hat dazu eine Produktionsanlage in Italien aufgebaut. 24.04.2013 | Wirtschaft

Mit Synthetischer Biologie zum Malariamittel

Das hochwirksame Malaria-Medikament Artemisinin wird erstmals biotechnisch im industriellen Maßstab hergestellt. Ein Paradebeispiel für das Potenzial der Synthetischen Biologie.

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Die Alte Universität Marburg „fotografiert“ mit einem Film lichtempfindlicher Hefezellen in der Kulturschale. 19.04.2013 | Wissenschaft

Fotogene Hefe

Marburger Mikrobiologen haben Hefezellen mittels optogenetischer Schalter lichtempfindlich gemacht. Nun kann man mit ihnen Fotos aufnehmen.

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Die GIANT-Forscher suchten im Erbgut von Menschen mit außergewöhnlichen Proportionen nach maßgebenden Genorten. 16.04.2013 | Wissenschaft

Extreme Größen: Forscher entdecken maßgebende Genorte

Das internationale GIANT-Konsortium hat mit Beteiligung von Forschern des Nationalen Genomforschungsnetzes elf neue Genorte identifiziert, die "extreme" Körpermaße beim Menschen beeinflussen.

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Förderbeispiele

Prostatatumore bei jüngeren Männern weisen genetisch markante Veränderungen auf, die für die Entstehung dieser Krebsform entscheidend sind. Molekulare Schrittmacher für Prostatakrebs

Prostatakrebs tritt in seltenen Fällen bereits bei jüngeren Männern auf. Deutsche Forscher haben als Beitrag zum Internationalen Krebsgenom-Konsortium die molekularen Ursachen für die Entstehung dieser Tumoren entschlüsselt.

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Herzvorläuferzellen, die aus iPS-Zellen hergestellt wurden (leuchtend grün), verwandeln sich zu Herzmuskelgewebe, wenn sie in Mäuseherzen injiziert werden. Gezielter neue Herzmuskelzellen herstellen

Herzstammzellen zu identifizieren, ohne sie dabei zu zerstören, galt bisher als äußerst schwierig. Stuttgarter Forscher haben mit US-Kollegen zwei wichtige Biomarker entdeckt - und damit ein Rezept verfeinert, um Vorläuferzellen im Labor herzustellen.

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Das 1000-Genom-Projekt soll genetische Unterschiede zwischen Menschen deutlich machen. 1000-Genome-Projekt: Molekulare Weltvermessung

Das 1000-Genome-Konsortium hat eine genetische Weltkarte vorgelegt: Die Forscher haben das Erbgut von 1.092 Menschen entziffert. Wesentliche Beiträge kommen aus zwei deutschen Sequenzier-Labors.

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Der Parasit Toxoplasma gondii ist dem Malaria-Erreger ähnlich. Toxoplasmose-Therapie in Deutschland erfolgreich

Toxoplasmose-Infektionen werdender Mütter sind gefährlich für das ungeborene Kind. Europaweit werden Schwangere deswegen auf den Parasiten untersucht. Eine Studie belegt die Wirksamkeit der in Deutschland angewandten Therapie.

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Im MS-Serum (linkes Bild) ist die Bindung des Autoantikörpers an die Zellmembran der Gliazellen deutlich erkennbar. Rechts zum Vergleich eine Blutprobe eines Patienten mit einer anderen neurologischen Erkrankung. Mehr Biomarker für die Multiple Sklerose

Ein Forscherteam des Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) hat einen neuen möglichen Biomarker identifiziert, mit dessen Hilfe die Nervenerkrankung frühzeitiger diagnostiziert werden kann.

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Diabetes ist eine komplexe Stoffwechselerkrankung, die noch immer einige Rätsel für Mediziner und Forscher bereit hält. Diabetes sehen und verstehen

Diabetes ist nicht nur weitverbreitet, sondern auch sehr komplex. Mehr als 30 Forschungsinstitute, Universitäten und Unternehmen haben sich nun in der ICEMED-Allianz zusammengetan, um die Vorgänge im Stoffwechsel endlich besser zu verstehen.

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In Leipzig arbeiten Stammzellforscher an einer Methode, um die Erfolgsaussichten für Leberkrebspatienten bei Operationen zu verbessern. Leberkarzinom: Stammzell-Doping für gesunde Zellen

Bei Patienten mit einem Lebertumor muss das befallene Gewebe chirurgisch entfernt werden. Biomediziner aus Leipzig wollen mit Hilfe von Stammzellen noch vor der Operation das gesunde Lebergewebe zum Wachstum anregen.

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Biologische Wundkonditionierung mit Hilfe natürlicher Enzyme. Die rechte Matrix enthält eiweißlösende Enzyme, das Bild zeigt, wie sie den Nährboden aus Fibrin um sie herum aufgelöst hat. Heilsame Enzyme von der Schmeißfliege

Bei Dekubitus und diabetischem Fuß verhindert abgestorbenes Gewebe, dass die Wunde heilen kann. Ausgerechnet die Schmeißfliege lieferte Forschern ein Enzym, welches das nekrotische Gewebe abbaut.

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Prof. Anna Dubrovska (2. von rechts), die Leiterin der OncoRay-Nachwuchsgruppe „Biomarker für die individualisierte Radioonkologie“ mit ihrem Team. Steckbrief für Krebsstammzellen

Eine Dresdner Nachwuchsforschergruppe des interdisziplinären Forschungszentrums OncoRay sucht gezielt nach Tumor-Biomarkern für Krebszellen. Ihr Ziel: Die Vernichtung von entarteten Stammzellen, die bei Krebspatienten häufig Rückfälle verursachen.

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Rundblattnasen-Fledermaus im Flug. Die in Ghana lebenden Tiere gehören zu den Forschungsabjekten der Bonner Virologen. Virenforschung mit Fledermäusen

Das Respirative Atemwegssyndrom (SARS) ist eine Zoonose, die von Fledermäusen übertragen wird. Ein Verbundprojekt untersucht, wie die Viren die Artengrenze zwischen Tier und Mensch überspringen.

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Blutausstrich eines CLL Patienten. Leukämiezellen sind dunkel angefärbt, rote Blutkörperchen sind hell. Leukämie: Spurensuche in der Genom-Verpackung

Bei Krebszellen treten Veränderungen der Erbsubstanz auf, aber auch deren Verpackung zeigt Auffälligkeiten. Ein deutsches Forscherkonsortium will nun den epigenetischen Code der chronischen lymphatischen Leukämie entziffern.

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Diese Darstellung zeigt, wie komplex das regulatorische Zusammenspiel der microRNA-Moleküle (schwarze Punkte) allein für die Proteine (blau) in dem für Brustkrebserkrankungen bedeutsamen EGFR-Signalweg ist. Schlagkräftiger RNA-Mix gegen Brustkrebs

Heidelberger Molekularbiologen ist es gelungen, das Wachstum von Brustkrebszellen mit Hilfe von regulatorischen RNA-Stücken zu bremsen. Ein Molekül-Trio ist hierbei besonders wirksam.

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Einen Mix aus Knorpelzellen und Nanozellulose prüfen die Forscher für den Einsatz bei plastischen chirurgischen Eingriffen an der Ohrmuschel. Die Ohren steif halten - mit Nanozellulose aus Bakterien

Um an Knorpelersatzgewebe für chirurgische Eingriffe zu gelangen, müssen Patienten meist einige ihrer Rippenknorpel opfern. Ein europäischer Forschungsverbund will alternatives Knorpelmaterial im Labor heranzüchten - mit bakterieller Nanozellulose und körpereigenen Zellen.

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Ein Podozyt stellt blau fluoreszierende Eiweiße (CFP, cyan fluorescent protein) her. Filterzellen für die Nieren

Wissenschaftler aus Greifswald, Rostock und Aachen suchen in dem Forschungsprojekt PodoRePro nach den Grundlagen für eine Zellerneuerung bei Nierenerkrankungen.

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Mikroskopische Bilder menschlicher Neuroblastomzellen. Links: Zellkerne (blaue) und Zellmembran (rote Konturlinien). Rechts: Fluoreszenzmarkierte Aβ-Ablagerungen (gelb). Roter Laser und Grüner Tee gegen das Vergessen

Der Grüntee-Wirkstoff EGCG ist schon länger bekannt für seine präventive Wirkung gegen Alzheimer. Mit Hilfe des therapeutischen roten Lasers soll er jetzt auch zur Therapie eingesetzt werden.

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Das Kleine Blasenmützenmoos kommt natürlich in Nordamerika und Eurasien vor. Lungenarznei aus dem Moos-Bioreaktor

Forscher der Universität Gießen und die Freiburger Firma Greenovation entwickeln eine Therapie gegen Lungenversagen. Die dafür notwendigen Protein-Medikamente werden mit Hilfe eines Mooses hergestellt.

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So sieht ein Biofilms des Bakteriums Pseudomonas aeruginosa von der Seite aus gesehen aus. Im Labor wurde der Biofilm mit einem grünen Fluoreszenzfarbstoff sichtbar gemacht. Mit molekularen Störsendern gegen Biofilme

Biofilme sind soziale Netzwerke, in denen Mikroben miteinander kommunizieren. Im Verbundprojekt ChemBiofilm suchen Forscher nach Substanzen, mit denen sich diese Kommunikation stoppen lässt - damit lästige Biofilme gar nicht erst entstehen.

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Der Nacktmull lebt lange und gesund. Forscher vermuten die Gründe eher in den Genen als in der Ernährung. Der Nacktmull als rüstiger Rentner

Ein langes Leben und bis ins hohe Alter gesund bleiben? Nacktmulle schaffen das. Ein Forschungsprojekt der Leibniz-Institute für Altersforschung und für Wildtierforschung will hinter das Geheimnis der ungewöhnlichen Nagetiere kommen.

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Ablauf einer Schnellanalyse zum Nachweis von biologischen Agenzien in komplexer Matrix (1): Probenaufnahme in Flüssigkeit (links), Filtration und Vorreaktion mittels Filtersampler (rechts). Anthrax und Antikörper: Neue Testsysteme

In der Nähe von Erfurt befindet sich das Forschungszentrum Medizintechnik und Biotechnologie FZMB. In einer Vielzahl auch vom BMBF unterstützten Forschungsprojekten werden hier unter anderem mobile Diagnostiksysteme entwickelt.

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Der wissenschaftliche Hochleistungsrechner CHEOPS des Regionalen Rechenzentrums der Universität Köln. Mehr Rechenpower für den Sequenzierexpress

Eine deutsche Forschergruppe will DNA-Sequenzierungen der nächsten Generation und moderne Hochleistungsrechner miteinander kombinieren. Das vom Forschungsministerium geförderte Projekt soll die Analyse von DNA-Sequenzdaten dramatisch beschleunigen und qualitativ verbessern.

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