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Mehr als 800 Besucher hatten die Biotechnologietage in Leipzig angelockt. 29.04.2016 | Wirtschaft

Biotech-Branchentreff in Leipzig: "Glas drei viertel voll"

Ob Antibiotika, Krebstherapien oder neue Diagnostika - auf den Deutschen Biotechnologietagen diskutiert die Branche traditionell ein breites Spektrum an Themen. Gastgeber Leipzig lockte ebenso viele Besucher an wie Köln im Vorjahr.

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Auf der Bühne in Leipzig mit BMBF-Staatssekretär Georg Schütte: Fünf GO-Bio-Gründerteams dürfen sich über eine Millionenförderung freuen. 27.04.2016 | Förderung

GO-Bio: Millionenförderung für fünf Gründerteams

Fünf Forscherteams haben sich in der siebten Runde des GO-Bio-Wettbewerbs durchgesetzt und können nun mit einer Millionenförderung durch das BMBF ihre Ideen umsetzen.

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Die Deutschen Biotechnologietage finden in diesem Jahr in der Kongresshalle des Leipziger Zoos statt. 26.04.2016 | Wirtschaft

Familientreffen der Biotech-Branche: 800 Teilnehmer erwartet

Wie jedes Jahr trifft sich die Branche bei den Deutschen Biotechnologietagen. Auf der zweitägigen Veranstaltung, die dieses Mal in Leipzig stattfindet, werden mehr als 800 Teilnehmer erwartet.

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In der Biotechnologie-Branche ging es auch 2015 wieder aufwärts. Dies belegt einen nachhaltigen Wachstumstrend. 22.04.2016 | Wirtschaft

Firmenumfrage 2016: Deutsche Biotech-Branche in Zahlen

Wie ist es um die deutsche Biotech-Branche bestellt? Aus den Zahlen der jüngsten Firmenumfrage von biotechnologie.de, die nun komplett vorliegt, lässt sich ein konstanter Wachstumstrend über die vergangenen Jahre hinweg ablesen.

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Die schwedische Hauptstadt Stockholm war in diesem Jahr Gastgeber der BIO-Europe Spring. 21.04.2016 | Wirtschaft

BIO-Europe Spring: Skandinavien im Fokus

Sichtlich aufgeräumt und nordisch frisch hat sich Stockholm Mitte April erstmals als Gastgeber der BIO-Europe Spring präsentiert. Mit rund 2.400 Teilnehmern stand die schwedische Hauptstadt ihrem Vorgänger Paris in nichts nach.

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Brain und die Südzucker AG haben ihre Zusammenarbeit zur mikrobiellen Verwertung von Kohlenstoffdioxid ausgebaut. 19.04.2016 | Wirtschaft

Brain und Südzucker bauen CO2-Allianz aus

Das Biotechnologie-Unternehmen Brain AG und die Südzucker AG wollen ihre Zusammenarbeit zur mikrobiellen Verwertung von Kohlenstoffdioxid vertiefen.

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Engagieren sich für CARE: Stammzellforscher Hans Schöler, Ministerin Ilse Aigner, Horst Domdey und Ulrich Gerth (von links). 15.04.2016 | Wissenschaft

Stammzellen: iPS-Zentrum CARE in München vorgestellt

Ab 2017 werden Forscher im Stammzelltechnologie-Zentrum CARE in München nach neuen Pharma-Wirkstoffen fahnden. Bayern fördert das Projekt mit 15 Millionen Euro. In München wurde das Konzept erstmals öffentlich vorgestellt.

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 Erfindergeist

Die Geschäftsführung und Gründer des Zellkraftwerks: Jan Detmers (l.) und Christian Hennig.

Zellkraftwerk: Biomarkeranalyse im Akkord

Das einst in Hannover ansässige Start-up Zellkraftwerk hat sich innerhalb von zwei Jahren vom Gerätehersteller zum Dienstleister entwickelt. Eine GO-Bio-Förderung des BMBF hat die rasante Entwicklung befeuert.

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Das Mypols-Team: (v.l.n.r.)  Ramon Kranaster, Andreas Marx, Matthias Drum, Jessica Zeller und Birgit Köhn

Die Demokratisierung der Polymerasen

Das Konstanzer Start-up Mypols hat eine Lücke im umkämpften Polymerasen-Markt gefunden. Mit Hilfe einer speziellen Optimierungsmethode können die Jungunternehmer Spezialpolymerasen nach Kundenwunsch anbieten.

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Das Cytena-Team (v.l.n.r): Peter Koltay (Dipl.-Phys.), André Gross (Dipl.-Ing.), Benjamin Steimle (Dipl.-Vw.) und Jonas Schöndube (M.Sc.)

Cytena: Mit Zelldrucker auf Erfolgskurs

Für die Krebs-und Stammzellforschung sind sie ebenso wichtig wie für die Arzneimittelentwicklung: einzelne Zellen. Mit ihrem Zelldrucker hatte das Team der Freiburger Cytena GmbH damit die richtige Gründungsidee zur richtigen Zeit.

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Das Team von Aquila Biolabs hat sichtlich Spaß bei der Arbeit. (v.l.) Daniel Grünes, Jens Bayer, David Frank, Konrad

Aquila Biolabs: Ein Rocket Internet fürs Labor

Ihr erstes Produkt ist auf dem Weg, zur Standardtechnologie im Labor zu werden, aber dabei soll es nicht bleiben. Die vier jungen Macher des Aachener Start-ups Aquila Biolabs wollen hoch hinaus.

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Die Verschmutzung der Meere durch Plastikteilchen ist ein globales Problem.

Gegen den Plastikmüll im Meer

Mikroplastik wird zur wachsenden Bedrohung der Meere. Welche Auswirkungen diese winzigen Teilchen konkret haben, wollen nun mehrere europäische Forschungsverbünde herausfinden. Deutsche Wissenschaftler sind maßgeblich daran beteiligt.

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Wer viel rotes Fleisch, wie vom Rind, Schwein oder Lamm, hat ein erhöhtesn Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

Rotes Fleisch erhöht Diabetesrisiko

Zuviel rotes Fleisch steigert das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die Ursache war bisher unbekannt. Potsdamer Ernährungsforscher haben erste Hinweise gefunden.

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Zellen auf Calziumphoshat: Zellskelett (rot), Zellverbindungen (grün), Zellkerne (blau).

Ein Baukasten für Knochenimplantate

Knochenbrüche sind sehr verschieden und müssen daher individuell behandelt werden. Im Rahmen des EU-Projektes Vascubone haben Forscher nun einen biomedizinischen Werkzeugkasten kreiert, mit dem Chirurgen in Zukunft maßgeschneiderte Knochenimplantate bauen können.

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Biotechnologen am UFZ Leipzig lassen setzen Mikroben unter Strom und wandeln sie so zu winzigen Chemiefabriken um.

Vom Potenzial der Elektro-Biotechnologie

Mikroben durch Strom-Zufuhr zur biologischen Produktion von Chemikalien antreiben, dieses Konzept verfolgt die Elektrobiotechnologie. Forscher vom UFZ Leipzig haben berechnet, welches wirtschaftliche Potenzial in der Bioelektrochemie steckt.

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Die Samen des kreuzblättrigen Wolfsmilchgewächses (Euphorbia lathyris) enthalten bis 50% fettes Öl.

Biosprit: Die Milch macht's

Bestandteile aus dem Saft der Kreuzblättrigen Wolfsmilch könnten künftig Biokraftstoff beigemengt werden. Weil die Pflanze auch auf kargen Böden wächst, wird eine Konkurrenz mit Nahrungspflanzen vermieden.

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Eine Muskelzelle (rot) mit einer benachbarten Muskelstammzelle (grün). Eine Muskelzelle (rot) mit einer benachbarten Muskelstammzelle (grün). Wenn man die beiden Zelltypen als Gespann kultiviert, vermehren sich die Stammzellen am besten.

Muskel-Stammzellen im Labor vermehrt

Mit Muskelstammzellen lassen sich Muskelschäden regenerieren. Berliner Forscher haben ein Verfahren entdeckt, mit dem sich die Stammzellen im Labor besser vermehren lassen.

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Tabak als Proteinfabrik: Per Virentaxi wird der molekulare Bauplan für ein Eiweißmolekül in Blätter geschleust. Die Pflanzen fangen dann an, das Protein (hier das grün leuchtende GFP) in großer Menge herzustellen.

Mit grünen Antikörper-Fabriken gegen Krebs und Ebola

Der Antikörper-Cocktail ZMapp gilt als Hoffnungsträger im Kampf gegen Ebola. Die therapeutischen Proteine werden in Tabakpflanzen erzeugt. Entwickelt wurde die grüne Produktionstechnik von der Hallenser Icon Genetics GmbH, die auch vom Bundesforschungsministerium unterstützt wurde.

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Die Ursache für komplexe psychische Erkrankungen  wie Schizophrenie liegt offenbar auch in den Genen. Humangenetiker haben mehr als 100 Regionen im Erbgut im Verdacht.

Genetische Ursachen für Schizophrenie aufgespürt

Ein internationales Forscherkonsortium unter deutscher Beteilung hat Dutzende Abschnitte im Erbgut aufgespürt, die mit der komplexen psychischen Erkrankung Schizophrenie zusammenhängen.

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T-Helferzellen sind als spezialisierte Immunzellen für die Körperabwehr zuständig. Berliner Forscher haben einen neuen Hebel für die Therapie der Multiplen Sklerose gefunden.

Molekularer Hebel gegen Multiple Sklerose

Berliner Immunbiologen haben einen neuen Mechanismus bei der Entstehung der Multiplen Sklerose aufgedeckt. Das könnte einen neuen Therapieansatz eröffnen.

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Zellen mit eingebauten Bitterrezeptoren als Geschmackstester: In der strategischen Allianz Natlife 2020 fahnden Biotechnologen nach Naturstoffen, die bitteren Geschmack maskieren können.

Mit Naturstoffen gegen bitteren Geschmack

Hustensaft, der dank innovativer Naturstoffe nicht bitter schmeckt und trotzdem gesund ist: nach Produkten wie diesem fahndet die strategische Allianz NatLifE 2020. Der Verbund mit 22 Partnern aus Industrie und Hochschulen erhält eine Millionenförderung durch das BMBF.

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Mittels Überlagerung einer fluoreszenzmikroskopischen Aufnahme des Zellskelett (grau) mit einer hochauflösenden Rekonstruktion chemisch geschalteter Sonden(gelb-rot)- wollen Forscher molekulare Abläufe in Zellen künftig genauer darstellen.

Mit schaltbaren Sonden HIV nachspüren

In einem vom BMBF geförderten Photonik-Verbundprojekt entwickeln Forscher die Fluoreszenzmikroskopie weiter. Mithilfe von schaltbaren Sonden wollen sie das HI-Virus in ganz neuem Licht erscheinen lassen.

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Neuer Glutentest: Durch die Messung der Leuchtintensität kann die genaue Menge der Gluten-Komponenten abgelesen werden

Lebensmittel nach Gluten durchleuchten

Forscher wollen einen optischen Schnelltest zum Nachweis von Gluten entwickeln. Damit sollen auch geringste Spuren von Klebereiweiß in Lebensmitteln aufgespürt werden. 

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Prächtige Anlagen bringt der Zuchtbulle namens Steinadler mit. Münchner Tiergenetiker haben nun einen neuen Gencheck entwickelt, der die Auswahl von geeigneten Zuchtbullen helfen kann.

Zuchtbullen: Gen-Check deckt Unfruchtbarkeit auf

Tiermediziner sind bei Rindern einem Gendefekt auf die Spur gekommen, der ansonsten kerngesunde Bullen unfruchtbar macht. Mit einem neuen Test können künftig nun Tiere ausgewählt werden, die als Zuchttiere infrage kommen.

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Auch Säuglinge, die nicht gestillt werden, sollen bald mit den gesundmachenden humanen Milchzuckern aus natürlicher Muttermilch versorgt werden.

Milchzucker für gesunde Baby-Nahrung

Das Familienunternehmen Jennewein Biotechnologie stellt mithilfe von Mikroorganismen Zuckermoleküle her, die natürlicherweise nur in Muttermilch vorkommen. Das Unternehmen baut seine Produktionskapazitäten derzeit kräftig aus und strebt eine europäische Zulassung für ein Produkt an, das 2014 auf den Markt kommen soll.

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Das Foto zeigt die Ähre einer Gerstenpflanze. Typisch sind die langen Grannen. Auch im Hintergrund sind weitere grün-gelbe Gersten-Ähren zu sehen.

Die Inventur des Gersten-Genoms

Es ist sehr groß und komplex – deshalb ist das Erbgut der Gerste noch nicht komplett entziffert. Im Verbundprojekt GABI-BARLEX haben Pflanzengenomforscher die bis dato umfassendste Gen-Karte erstellt – sie ist die Basis für die weitere Sequenzierung.

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Aus Zuckermolekül wir das gasförmige Isobuten: Schematische Darstellung der Gewinnung von kurzkettigen Kohlenwasserstoffen in Bakterien.

Leuna: Isobuten-Gas aus der Zellfabrik

Mit einer Millionenförderung durch das BMBF errichtet das französische Unternehmen Global Bioenergies in Leuna eine neue Bioraffinerie-Anlage. Dereinst sollen hier Zucker in Grundchemikalien umgewandelt werden.

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