Natürliche isolierte Gene dürfen laut höchstem US-Gericht nun nicht mehr patentiert werden. Synthetisch hergestellte DNA-Abschnitte und Verfahren, die auf diesen Sequenzen beruhen, hingegen schon. 18.06.2013 | Wissenschaft

Kompromiss-Urteil im Patentstreit um Gene

Das höchste US-Gericht hat die Patentierung von natürlichen Genen für unzulässig erklärt. Synthetische DNA hingegen darf weiterhin patentiert werden.

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Auf der Ratssitzung konnte sich Bundesministerin Johanna Wanka über konkrete Produkte aus biobasierter Wirtschaft informieren, die bereits Anwendung finden. 17.06.2013 | Wochenrückblick KW 24

Wanka: Unterstützung für die Bioökonomie

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat im Rahmen eines Besuchs beim Bioökonomierat dem Konzept des biobasierten Wirtschaftens auch für die Zukunft Unterstützung zugesagt.

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In der neuen klinischen Studie werden den Patienten Stammzellen entnommen, anschließend genetisch modifiziert und per Infusion wieder verabreicht. 17.06.2013 | Wochenrückblick KW 24

Apceth startet klinische Stammzell-Studie

Die Apceth GmbH & Co. KG aus München bringt eine neuartige Krebstherapie in die klinische Entwicklung, die auf adulten mesenchymalen Stammzellen basiert.

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Rasen aus Grünalgenzellen in Form einer Einzelzelle. Auf Agarplatten werden die Algen für bestimmte Experimente kultiviert. 17.06.2013 | Wochenrückblick KW 24

Hämoglobin rettet Grünalgen vor dem Ersticken

Um einen Mangel an Sauerstoff zu überleben, nutzen Grünalgen die Moleküle Hämoglobin und Stickstoffmonoxid. Das haben Bochumer Algenforscher herausgefunden.

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Bisher sind auf den SAP-Servern rund 3 Terrabyte Daten aus 30 Proteomic-Projekten gespeichert. 17.06.2013 | Wochenrückblick KW 24

Neue Proteom-Datenbank vorgestellt

Der Softwarekonzern SAP und die Technische Universität München haben die weltweit umfassendste Datenbank zum Protein-Inventar des Menschen entwickelt.

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Jeder der gentechnisch veränderten Reissetzlinge in einem Versuchs-Gewächshaus der BASF ist mit einem Strichcode versehen. So können sie jederzeit genau identifiziert und ihre Entwicklung dokumentiert werden. 14.06.2013 | Wissenschaft

Grüne Gentechnik: Akademie setzt auf die neue Generation

Die Arbeitsgruppe Gentechnologiebericht der BBAW hat ihren neuesten Bericht zur Situation der Grünen Gentechnik in Deutschland vorgelegt.

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Verschiedene Ausprägungen der Kalkalge „Ehux“ mit abnehmendem Kalzifizierungsgrad (von vorne nach hinten). 13.06.2013 | Wissenschaft

Kalkalge offenbart flexibles Genom

Ein internationales Forscherteam hat das Genom einer Kalkalge entziffert - und damit die genetischen Geheimnisse eines maritimen Anpassungskünstlers gelüftet.

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 Förderbeispiele

Der Echte Sellerie findet als Würzmittel in vielen Gerichten Verwendung. Leider löst er unter den Gemüsepflanzen relativ häufig Allergien aus.

Schnelltest für Sellerie-Allergene

Sellerie kann bei Allergikern schwerwiegende Reaktionen auslösen. Immunologen aus Darmstadt und Karlsruhe entwickeln einen Schnelltest für Sellerie-Allergene, der Kontaminationen in Lebensmitteln zuverlässig aufspüren kann.

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Verschiedene Maishybride aus Wildtypen und domestizierten Linien. Ob eine ertragreiche Kreuzung entsteht, wird nicht dem Zufall überlassen.

Die Kraft der Mais-Hybriden verstehen

Die Nachkommen von gekreuzten Maislinien sind oft besonders ertragreich. Ein Forscherverbund will diesem Effekt auf die Spur kommen und die Züchtung beschleunigen.

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Prostatatumore bei jüngeren Männern weisen genetisch markante Veränderungen auf, die für die Entstehung dieser Krebsform entscheidend sind.

Molekulare Schrittmacher für Prostatakrebs

Prostatakrebs tritt in seltenen Fällen bereits bei jüngeren Männern auf. Deutsche Forscher haben als Beitrag zum Internationalen Krebsgenom-Konsortium die molekularen Ursachen für die Entstehung dieser Tumoren entschlüsselt.

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Dunkle Augenringe sind für das Fleckvieh in südlichen Ländern von Vorteil. Sie bieten Schutz vor UV-Strahlen und Augenkrebs. Münchner Forscher haben das Vererbungsmuster der Augenflecken entschlüsselt.

Rinderzucht: Die Sonnenbrille für Kühe

Das Fleckvieh-Rind hat eigentlich einen rein weißen Kopf. Tiere mit braunem Fell um die Augen sind jedoch besser vor UV-Strahlen und Krebs geschützt. Genetiker im Forschungscluster Synbreed haben das Vererbungsmuster der dunklen Augenringe entschlüsselt.

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Herzvorläuferzellen, die aus iPS-Zellen hergestellt wurden (leuchtend grün), verwandeln sich zu Herzmuskelgewebe, wenn sie in Mäuseherzen injiziert werden.

Gezielter neue Herzmuskelzellen herstellen

Herzstammzellen zu identifizieren, ohne sie dabei zu zerstören, galt bisher als äußerst schwierig. Stuttgarter Forscher haben mit US-Kollegen zwei wichtige Biomarker entdeckt - und damit ein Rezept verfeinert, um Vorläuferzellen im Labor herzustellen.

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Das 1000-Genom-Projekt soll genetische Unterschiede zwischen Menschen deutlich machen.

1000-Genome-Projekt: Molekulare Weltvermessung

Das 1000-Genome-Konsortium hat eine genetische Weltkarte vorgelegt: Die Forscher haben das Erbgut von 1.092 Menschen entziffert. Wesentliche Beiträge kommen aus zwei deutschen Sequenzier-Labors.

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Der Parasit Toxoplasma gondii ist dem Malaria-Erreger ähnlich.

Toxoplasmose-Therapie in Deutschland erfolgreich

Toxoplasmose-Infektionen werdender Mütter sind gefährlich für das ungeborene Kind. Europaweit werden Schwangere deswegen auf den Parasiten untersucht. Eine Studie belegt die Wirksamkeit der in Deutschland angewandten Therapie.

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Laborroboter-Plattformen können innerhalb von Stunden tausende Stoffe überprüfen. Der Verbund "Autobio" will weitere Schritte der komplizierten Bioprozess-Entwicklung vom Automaten erledigen lassen.

Biotechnische Prozesse automatisieren

Fünf bis acht Jahre dauert es bisher, Bioverfahrensprozesse zu entwickeln. Unternehmen und akademische Forscher wollen im Verbundprojekt "AutoBio" Teilschritte in der Entwicklung stärker automatisieren - und damit Zeit und Kosten sparen.

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Im MS-Serum (linkes Bild) ist die Bindung des Autoantikörpers an die Zellmembran der Gliazellen deutlich erkennbar. Rechts zum Vergleich eine Blutprobe eines Patienten mit einer anderen neurologischen Erkrankung.

Mehr Biomarker für die Multiple Sklerose

Ein Forscherteam des Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) hat einen neuen möglichen Biomarker identifiziert, mit dessen Hilfe die Nervenerkrankung frühzeitiger diagnostiziert werden kann.

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Diabetes ist eine komplexe Stoffwechselerkrankung, die noch immer einige Rätsel für Mediziner und Forscher bereit hält.

Diabetes sehen und verstehen

Diabetes ist nicht nur weitverbreitet, sondern auch sehr komplex. Mehr als 30 Forschungsinstitute, Universitäten und Unternehmen haben sich nun in der ICEMED-Allianz zusammengetan, um die Vorgänge im Stoffwechsel endlich besser zu verstehen.

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Elektronische Bauelemente aus Graphen sollen später in Implantaten für eine bessere Verbindung zwischen Nervenzellen und Elektronik sorgen.

Neuroimplantate aus Carbon

Neuronale Implantate sollen einmal zerstörte Sinneszellen ersetzen. Das EU-Projekt NeuroCare widmet sich der dabei größten Herausforderung: der Gestaltung der Schnittstelle zwischen medizinischer Technik und menschlichem Gewebe.

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In Leipzig arbeiten Stammzellforscher an einer Methode, um die Erfolgsaussichten für Leberkrebspatienten bei Operationen zu verbessern.

Leberkarzinom: Stammzell-Doping für gesunde Zellen

Bei Patienten mit einem Lebertumor muss das befallene Gewebe chirurgisch entfernt werden. Biomediziner aus Leipzig wollen mit Hilfe von Stammzellen noch vor der Operation das gesunde Lebergewebe zum Wachstum anregen.

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Biologische Wundkonditionierung mit Hilfe natürlicher Enzyme. Die rechte Matrix enthält eiweißlösende Enzyme, das Bild zeigt, wie sie den Nährboden aus Fibrin um sie herum aufgelöst hat.

Heilsame Enzyme von der Schmeißfliege

Bei Dekubitus und diabetischem Fuß verhindert abgestorbenes Gewebe, dass die Wunde heilen kann. Ausgerechnet die Schmeißfliege lieferte Forschern ein Enzym, welches das nekrotische Gewebe abbaut.

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Die Zukunft der Tenside? Ein Forscherverbund interessiert sich für nachhaltige Herstellungsverfahren im Rahmen des Projekts "Polymere Tenside". Palmkernöle und Kokosfett könnten die Lieferanten für die umweltschonenden Inhaltsstoffe sein.

Waschkraft aus Palmkernöl

Ein Forscherverbund im Biotechnologie-Cluster CLIB2021 versucht, mit Hilfe von Mikroben und Enzymen aus pflanzlichen Fetten und Ölen sogenannte Tenside zu gewinnen. Diese waschaktiven Inhaltsstoffe sind in der Kosmetikindustrie gefragt.

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Prof. Anna Dubrovska (2. von rechts), die Leiterin der OncoRay-Nachwuchsgruppe „Biomarker für die individualisierte Radioonkologie“ mit ihrem Team.

Steckbrief für Krebsstammzellen

Eine Dresdner Nachwuchsforschergruppe des interdisziplinären Forschungszentrums OncoRay sucht gezielt nach Tumor-Biomarkern für Krebszellen. Ihr Ziel: Die Vernichtung von entarteten Stammzellen, die bei Krebspatienten häufig Rückfälle verursachen.

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In Tübingen entwickeln Wissenschaftler einen Histamin-Schnelltest, der das Risiko auf allergische Reaktionen verringern soll.

Mit Teststäbchen zum Sektempfang

Rotwein, Käse, Tomaten - wer allergisch auf Histamine reagiert, macht um solche Köstlichkeiten im Zweifelsfall besser einen Bogen. Am NMI Tübingen wird jetzt an einem Schnelltest gearbeitet, den man einfach ins Weinglas tunken kann.

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Rundblattnasen-Fledermaus im Flug. Die in Ghana lebenden Tiere gehören zu den Forschungsabjekten der Bonner Virologen.

Virenforschung mit Fledermäusen

Das Respirative Atemwegssyndrom (SARS) ist eine Zoonose, die von Fledermäusen übertragen wird. Ein Verbundprojekt untersucht, wie die Viren die Artengrenze zwischen Tier und Mensch überspringen.

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Das Projekt Aelmon möchte das pflanzliche P450-Enzym industriell nutzbar machen.

Pflanzen-Enzyme für die industrielle Produktion

Eine besondere Klasse pflanzlicher Enzyme für den großindustriellen Einsatz verfügbar machen - dieses Ziel verfolgt ein Verbund aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus grüner und weißer Biotechnologie.

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Blutausstrich eines CLL Patienten. Leukämiezellen sind dunkel angefärbt, rote Blutkörperchen sind hell.

Leukämie: Spurensuche in der Genom-Verpackung

Bei Krebszellen treten Veränderungen der Erbsubstanz auf, aber auch deren Verpackung zeigt Auffälligkeiten. Ein deutsches Forscherkonsortium will nun den epigenetischen Code der chronischen lymphatischen Leukämie entziffern.

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Im Bild sind deutlich die Verklumpungen zu erkennen. Im menschlichen Organismus wären sie lebensgefährlich.

Klumpen-Killer für sichere Arzneien

Lebensgefährlich wird es, wenn Protein-Medikamente im Körper verklumpen. Biochemiker der Hochschule Biberach und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wollen die Mechanismen aufdecken und Gegenmaßnahmen entwickeln.

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