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Forschungspreis: Tüftler für die Biotechnik der Zukunft gesucht

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Am UFZ in Leipzig wird die Elektrobiotechnologie erforscht. Hier hat der Forschungspreisträger Falk Harnisch mit den Fördergeldern des Bundesforschungsministeriums eine Arbeitsgruppe aufgebaut. Quelle: André Künzelmann/UFZ

09.11.2015  - 

Wissenschaftler, die bereits heute an den biotechnologischen Verfahren von morgen arbeiten, können sich wieder um einen besonderen Forschungspreis bewerben, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschrieben hat. Den Preisträgern winken Fördermittel, mit denen sie bis zu fünf Jahre lang eine eigene Arbeitsgruppe finanzieren können. Der Forschungspreis ist Teil der Initiative „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+“. Er richtet sich gleichermaßen an etablierte Forscher wie auch an Nachwuchswissenschaftler, die bereits auf herausragenden Forschungsresultaten aufbauen können. Noch bis 31. Januar 2016 sind Bewerbungen möglich.

Viele Bio- und Ingenieurwissenschafter forschen bereits daran, biotechnologische Methoden weiterzuentwickeln. Oft ist ihnen allerdings nicht voll bewusst, welche Auswirkung ihre Arbeit auf die Entwicklung neuer biotechnischer Produktionsverfahren haben könnte. Das führt oft dazu, dass sie ihre Forschungsanstrengungen in andere Richtungen lenken. Hier setzt die Förderung durch den Forschungspreis „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren“ an. Bereits zweimal, in den Jahren 2012 und 2014, hat das BMBF den Preis vergeben. Nun läuft die dritte Ausschreibungsrunde.

Biotechnologie 2020+

Mehr Infos auf der Website: www.biotechnologie2020plus.de

Zur Ausschreibung des Forschungspreises: hier klicken

Entwicklung neuer Verfahren zum Durchbruch verhelfen
Mit dem Forschungsförderpreis sollen Forschungsresultate anerkannt werden, die in Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder auch in Unternehmen erzielt wurden und die das Potenzial für wissenschaftliche Durchbrüche bergen. Um das aufgebaute Know-how zu sichern und auszubauen, wird vielversprechenden Kandidaten eine Forschungsgruppe über bis zu fünf Jahre finanziert. Die Erkenntnisse sollen dann möglichst in die Entwicklung einer nächsten Generation von biotechnischen Produktionsverfahren münden.

Aufgerufen sind Nachwuchsforscher wie auch Etablierte
Bewerben können sich in Deutschland tätige Forscherinnen und Forscher, die an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung tätig sind oder an eine solche wechseln werden. Die Bewerber sollten promoviert sein. Es können sich sowohl Nachwuchsforscherinnen- und forscher als auch etablierte Wissenschaftler um den Forschungspreis bewerben. Besonders aussichtreich sind Bewerber, die ein herausragendes Forschungsresultat erzielt haben, das einen Durchbruch für die Entwicklung innovativer biotechnologischer Verfahren erwarten lässt. Bewerbungen für die dritte Auswahlrunde des Forschungspreises können bis zum 31. Januar 2016 beim Projektträger Jülich eingereicht werden (Ansprechpartner sind  Dr. Eva Graf und Dr. Claudia Junge).

Bisher gibt es drei Forschungspreisträger
In der ersten Ausschreibungsrunde 2012 waren Udo Kragl von der Universität Rostock (Kategorie Etablierte Forscher) und Falk Harnisch vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (Kategorie Nachwuchsforscher) als Forschungspreisträger gekürt worden. Kragl beschäftigt sich mit dem Einsatz von Enzymen in Ionischen Flüssigkeiten, Harnisch erforscht das Feld der mikrobiellen Bioelektrotechnologie (mehr ....).
In der zweiten Ausschreibungsrunde 2014 wiederum war der Chemiker Stefan Schiller von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erfolgreich, der an biohybriden Nanomaterialien und sogenannten Designer-Organellen forscht (mehr...).

Zur Ausschreibung des Forschungspreises auf der BMBF-Webseite: hier klicken

© bioökonomie.de/pg
 

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