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Vasopharm erhält 20 Millionen Euro

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Mit dem von Vasopharm entwickelten Medikament könnten die Folgen traumatischer Hirnschäden gemindert werden. Quelle: Feraru Nicolae / Fotolia.com

25.01.2016  - 

Es ist die erste Finanzierungsrunde für ein deutsches Biotech-Unternehmen im noch jungen Jahr: Der Würzburger Wirkstoffentwickler Vasopharm hat von Investoren 20 Millionen Euro erhalten, um eine Phase III-Studie mit dem Medikamentenkandidaten VAS203 durchzuführen.

Ein Investorenkonsortium unter der Führung von Entrepreneurs Fund, Heidelberg Capital Private Equity und dem britischen Wagniskapitalfinanzierer Fort Rock Capital stellt für die Vasopharm GmbH in Würzburg rund 20 Millionen Euro bereit. Bayern Kapital und Fonds, die von Hanseatic Asset Management LBG beraten werden, investierten ebenfalls.

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Start für Medikamententest in Phase-III

Mit dem frischen Kapital will Vasopharm seinen am weitesten fortgeschrittenen Produktkandidaten VAS203 in einer klinischen Phase III-Studie in Europa testen. Sie könnte noch im ersten Halbjahr 2016 den ersten Patienten aufnehmen. Der Wirkstoff soll zur Behandlung von traumatischen Hirnverletzungen eingesetzt werden. Die Daten der vorangegangenen Phase II-Studie seien sehr genau analysiert worden, berichtet Firmenchef Christian Wandersee: „Wir glauben, dass wir mit VAS203 eine Arznei haben, die Ärzten eine wirkliche Chance bietet, das langfristige Ergebnis dieses verheerenden Leidens zu verbessern.“

Substanz gegen traumatische Hirnschäden

Bei der Substanz handelt es sich um einen allosterischen Inhibitor des Enzyms NO-Synthase, dem eine Schlüsselfunktion bei der Entwicklung traumatischer Hirnschäden zugeschrieben wird. Die europäische Arzneimitelbehörde EMA hat der Substanz den Orphan-Drug-Status zuerkannt. Die im Sommer 1998 gegründete Vasopharm GmbH hatte nach eigenen Angaben bisher 28 Millionen Euro Kapital eingeworben. Neben den an der aktuellen Finanzierungsrunde beteiligten Geldgebern hatten in der Vergangenheit auch die Future Capital AG, Frankfurt, und die EF Investments Sàrl investiert.

© biotechnologie.de/bk
 

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