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Krebsimmuntherapie: 3 Millionen Euro für Apogenix

Apogenix hat einen Förderung des BMBF erhalten, um den Krebswirkstoffs APG101 weiter zu entwickeln. <ic:message key='Bild vergrößern' />
Apogenix hat einen Förderung vom BMBF erhalten, um den Wirkstoff APG101 weiterzuentwickeln. Quelle: Apogenix

18.02.2016  - 

Die Apogenix GmbH kann mit öffentlicher Förderung die Entwicklung ihres wichtigsten immunonkologischen Arzneikandidaten vorantreiben. Das Bundesforschungsministerium hat dem Biopharmaunternehmen aus Heidelberg für die Weiterentwicklung eines diagnostischen Begleittestes für den Wirkstoff APG101 eine Förderzusage über drei Millionen Euro erteilt. Die Fördermittel werden im Rahmen des Cancermark-Projekts zur Verfügung gestellt.

Ziel der Förderung ist es, die Wirksamkeit von APG101 in einer weiteren klinischen Studie zu bestätigen. Darin soll auch ein diagnostischer Begleittest etabliert und validiert werden, der einen mit dem CD95-Liganden (FasL) assoziierten Biomarker analysiert. APG101 ist ein vollständig humanes Fusionsprotein, das aus der extrazellulären Domäne des CD95-Rezeptors (FasR) und dem Fc-Teil eines IgG-Antikörpers besteht. Das Molekül blockiert den CD95-Liganden und stellt so die Immunantwort gegen Tumore wieder her und inhibiert das invasive Wachstum von Tumorzellen.

Wirksamkeit in Phase-II-Studie bestätigt

In einer kontrollierten Phase II-Studie zur Zweitlinienbehandlung des Glioblastoms konnte gezeigt werden, dass Patienten, in deren Tumoren der Biomarker nachweisbar war, besonders von der Behandlung mit APG101 profitierten. In dieser Patientengruppe betrug das mediane Gesamtüberleben 16 Monate und konnte somit mehr als verdoppelt werden im Vergleich zu den Patienten, die nur mit Strahlentherapie behandelt wurden.

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„Wir freuen uns über die BMBF-Förderung im Rahmen des Cancermark-Projekts, die einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung unserer immunonkologischen Leitsubstanz APG101 für den Einsatz als personalisierte Therapie leisten wird“, sagte Thomas Höger, CEO der Apogenix AG. „Mit dieser Förderzusage hat Apogenix nun Drittmittel in Höhe von insgesamt mehr als 11 Millionen Euro für die Entwicklung innovativer Proteinwirkstoffe zur Behandlung von Krebs und anderen malignen Erkrankungen eingeworben. “Das geförderte Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit der R-Biopharm AG durchgeführt (mehr...), mit der Apogenix bereits im Juli 2015 einen Kooperationsvertrag zur Entwicklung von diagnostischen Begleittests für APG101 abgeschlossen hat. Das Cancermark-Projekt startet im Februar 2016 und läuft über drei Jahre.

© biotechnologie.de/bk
 

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