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Statistiken
Biotechnologie-Firmenumfrage 2009
Die Wirtschaftskrise ist in der deutschen Biotech-Branche noch nicht angekommen. Dies belegen die Ergebnisse der aktuellen Biotechnologie-Firmenumfrage 2009, die biotechnologie.de im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt hat.
Themendossier
Neue Technologien zur Energiegewinnung
Angesichts hoher Ölpreise sowie wachsender Klimaprobleme wird weltweit an der industriellen Umsetzung innovativer Konzepte zu erneuerbaren Energien gearbeitet. Die Biotechnologie ist dabei ein Weg, zur Entwicklung optimierter Verfahren der Gewinnung von Biokraftstoffen beizutragen.
Förderbeispiele
Feinste Filter für die Blutproben
Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Technischen Universität Chemnitz arbeitet an der Entwicklung von neuartigen Filtern, deren Poren nur noch einige Nanometer groß sind. Damit könnten etwa Blutzellen vom Plasma getrennt werden.
Antikörper in Rekordzeit herstellen
Die Produktion neuartiger Antikörper ist bisher sehr langwierig. Ein Team an der Universität Potsdam arbeitet im Rahmen der Förderinitiative "InnoProfile" daran, dies zu ändern.
Biotech-Medikamente effizienter aufreinigen
Werden therapeutische Antikörper biotechnologisch hergestellt, müssen sie für einen Einsatz in der Medizin aufgereinigt werden. Ein Konsortium aus Wissenschaft und Wirtschaft will diesen Prozess effizienter als bisher gestalten.
Länderfokus
Biotechnologie in der Schweiz
Die Schweiz gilt als Musterknabe in der europäischen Biotechnologie. Nicht zuletzt dank der Nähe zur Pharmaindustrie und dem guten Finanzklima können viele Biotech-Firmen hier schneller wachsen als anderswo.
Biotechnologie in Japan
In der westlichen Öffentlichkeit hat Japan in jüngster Zeit durch die Entwicklung induzierter pluripotenter Stammzellen für Wirbel gesorgt. Die Biotech-Branche hat allerdings noch keine lange Tradition und befindet sich im Aufholprozess.
Biotechnologie in Österreich
Österreich will sich als Hochtechnologie-Standort etablieren - auch in der Biotechnologie. Das wichtigste Standbein der Branche sind dabei nach wie vor die großen Pharmafirmen, die in der Alpenrepublik forschen.